Autogenes Training
Diskussionen, Fragen und Antworten rund um Autogenes Training
Das Autogene Training ist eine Entspannungstechnik, die in der Psychotherapie Anwendung findet. Als Erfinder gilt der Psychiater Johannes Schultz. Die Methode bedient sich den Mitteln der Selbstbeeinflussung, auch Autosuggestion. Der Übende verwendet anfangs Wortgruppen und Sätze, um in einen Zustand der Entspannung zu gelangen. Die Phrasen werden nur in Gedanken aufgesagt und haben das Ziel, Vorgänge im Körper zu beeinflussen. Gleichzeitig soll die Wahrnehmung für den Körper gestärkt werden. Fortgeschrittene Übende verwenden bildliche Vorstellungen anstelle von Wortphrasen. Eine körperliche Entspannung soll durch die gedankliche Vertiefung in eine Situation erreicht werden.
Häufig wird für das Erlernen des Autogenen Trainings die Unterweisung durch einen Therapeuten empfohlen. Die Methode wird zur Therapie verschiedener Krankheitsbilder verwendet. Vorzugsweise wird sie zur Linderung von Stresserscheinungen genutzt. Darüber hinaus hat sie positive Effekte bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Verspannungen, Asthma, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen und psychischen Störungen wie leichten Depressionen, Phobien und Burnout-Syndrom. Allerdings können positive Effekte erst durch regelmäßiges Üben verzeichnet werden.