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31.05.2011

Bergabenteuer im Kletterpark Pitztaler Gletscher

Unter Kletterbegeisterten gilt das Pitztal als ein Highlight der „Eisenwege-Szene“. Die Pitztalerin Angy Eiter, mehrmalige Weltcupsiegerin, Inhaberin des Weltmeistertitels im Vorstiegsklettern, ist wohl das stärkste Aushängeschild für den Klettersport im Pitztal - neben den Kletterparks und Klettersteigen selbst.

Ein Klettersteig, auch Via Ferrata (Eisenweg) genannt, ist ein mit Stahlseilen gesicherter, mit Leitern, Klammern(„Klampfen”), Stiften aus Eisen bestückter „Weg“ am extra erbauten oder natürlichen Felsen. Eine Ansammlung von mehreren Klettersteigen unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen ist ein Kletterpark. Die sportliche Bergbesteigung über Klettersteige ist unter dem Begriff „Ferrata“ mittlerweile zu einer eigenen alpinen Disziplin herangewachsen.

Seit Sommer 2009 existiert, inmitten der majestätischen Bergwelt der über 3000er-Bergriesen der Ötztaler Alpen, ein Kletterpark der Extraklasse: der Kletterpark Pitztaler Gletscher. Vier perfekt gesicherte, hervorragend beschilderte Klettersteige wurden unter Leitung von Alfi Dworak in den Fels unterhalb der beeindruckenden Gletscherlandschaft des Pitztaler Gletschers am Brunnenkogel geschlagen.

Die Anfahrt erfolgt über Imst. In Mittelberg sind gute Parkmöglichkeiten. Danach führt ein 20-30 Minuten-Spaziergang zur Gletscherstube (1975m). Hier, im hinteren Teil des 40 km langen Pitztals, am Einstieg auf 2100 m erwartet Anfänger, Kinder als auch die Könner unter den Sport-Felskletterern pures Klettersteig-Vergnügen.

Der 220 m lange, für Anfänger und Kinder geeignete Erlebnissteig (Schwierigkeitsgrad B+). Der in Etappen schwieriger werdende, 330 Meter lange Murmeltiersteig (C). Der 350 Meter lange Gamssteig im C und D Schwierigkeitsbereich gilt als hervorragender Trainingssteig für den 300 Meter langen Steinbocksteig (D+). Hier tummeln sich die „Experten“. Es geht ohne Tritthilfen (nur graue oder rote Platten) im Zick Zack über echtes, griffiges Urgestein hoch hinauf. Für eine gemütliche Pause sind an der Querung Murmeltiersteig und Steinbocksteig 2 Ruhematten und das Wandbuch angebracht. Für die Steinbocksteig-Kletterer geht es danach sehr steil weiter. Bei dem Anblick fällt manchem die Entscheidung für den Murmeltiersteig nicht schwer.

Die Klettersteige lassen sich problemlos kombinieren. Beispiel eines Tagespensums für geübte Ferratisten: Aufstieg Steinbocksteig, Abstieg über den Murmeltiersteig, über den Erlebnissteig mit Überquerung eines Gletscherbachs per Seilbrücke, geht es zum Gamssteig-Einstieg hinab, klettert diesen zum Grabenkopf hoch, wechselt wieder zum Erlebnissteig und steigt zum Gamssteig-Einstieg ab. Über einen Schotterweg geht es zurück zur Gletscherstube. Zur Stärkung/Belohnung gibt es Tiroler Spezialitäten und hausgemachte Kuchen.

Quelle: Redaktion

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