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30.09.2010

Das Schloss Schwetzingen sollten Sie sich nicht entgehen lassen

Bedeutendster Bau der Spargelstadt Schwetzingen ist Schloss Schwetzingen, die einstige Sommerresidenz der Pfälzischen Kurfürsten. Berühmtheit erlangte die Schlossanlage auch durch ihre im 18. Jahrhundert angelegten Gärten im französischen und englischen Stil.

Schloss Schwetzingen ging aus einer mittelalterlichen Wasserburg hervor, deren Kern im heutigen Hauptbau integriert wurde. Erste Umbauten ließ Kurfürst Karl Ludwig vornehmen, als er sich im 17. Jahrhundert ein Jagd- und Lustschloss errichten ließ. Die heutige Schlossanlage trägt die Handschrift Kurfürst Johann Wilhelms, welcher als besonders kunstbegeistert galt. Johann Adam Breuning vollendete nach 21 Jahren Bauzeit 1716 die Umgestaltung des Schlosses zur barocken Sommerresidenz der Kurfürsten.

Das hufeisenförmige Hauptgebäude umschließt mit seinen zwei Flügeln den nach französischem Vorbild angelegten Ehrenhof. Die Innenräume wurden nach historischem Vorbild restauriert und mit Mobiliar des 18. Jahrhunderts ausgestattet. Das Schlossmuseum gewährt Einblicke in die Wohnräume des Kurfürsten. Ein beeindruckendes Zeugnis der Wohnkultur vergangener Zeiten stellen die erhalten gebliebenen Handdrucktapeten in den Wohnräumen von Reichsgräfin Luise Karoline von Hochberg dar. Das Theater des Schlosses besitzt einen ausgezeichneten Erhaltungszustand und dient jährlich im Rahmen der Schwetzinger Festspiele als eindrucksvolle Kulisse, Werke des 18. Jahrhunderts und zeitgenössische Musik zu Gehör zu bringen.

Die beeindruckenden Gartenanlagen des Schwetzinger Schlosses wurden 1778 unter Kurfürst Carl Theodor zunächst im französischen Stil begonnen. Gartenplaner Friedrich Ludwig von Sckell ergänzte das Areal um einen natürlichen See und vielfältige Skulpturen und Bauten.

Für die exotische Vorliebe im ausgehenden 18. Jahrhundert spricht die von Nicolas de Pigage errichtete Rote Moschee. Der spätbarocke Bau im Türkischen Garten gilt als größtes islamisches Bauwerk in einem deutschen Park, diente jedoch seit jeher rein ästhetischen Zwecken. Der 1769 vollendete Minervatempel entstand nach antik- römischem Vorbild und besitzt einen wohl ursprünglich als Versammlungsort gedachten frei zugänglichen Raum. Auch für den Apollotempel, einem Rundtempel mit zwölf ionischen Säulen, zeichnet Nicolas de Pigage verantwortlich. Aus Tuffstein erbaut wurde der Merkurtempel, wo ein Aussichtspunkt einen herrlichen Rundblick über den Schlossgarten erlaubt. Die Natur thematisiert der Tempel der Waldbotanik. Weiter Akzente im Park setzen die Orangerie und das im Stil einer italienischen Villa errichtete Badhaus.

Das Schloss Schwetzingen ist im Rahmen von Führungen zugänglich. Im Preis von neun Euro ist auch die Besichtigung des Schlossgartens inbegriffen. In den Wintermonaten zahlen Erwachsene sieben Euro Eintritt. Ein ausschließlicher Besuch des Schlossgartens ist im Sommer für fünf Euro und in der kalten Jahreszeit für drei Euro möglich.

Quelle: Redaktion

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