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14.02.2011

Das Wettersteingebirge auf dem Mountainbike erkunden

Das Wettersteingebirge (kurz „Wetterstein“) liegt in den Nördlichen Kalkalpen zwischen den Orten Ehrwald, Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald und Seefeld (Tirol), die Kammlinie markiert den Grenzverlauf zwischen Deutschland und Österreich. Der kompakte Gebirgsstock wird im Westen und Norden vom Loisachtal umgeben, im Süden und Osten bilden Leutascher Ache und Isar die Grenze; in der Mitte der Berggruppe entspringt die Partnach, die nach Norden fließt. Das Wettersteingebiet ist ein sehr beliebtes Freizeitrevier (Wandern, Klettern, Mountainbiken), der höchste Berg der Region und auch von ganz Deutschland ist die Zugspitze (2.962 m üNN).

Bei einem Radurlaub im Wettersteingebirge ist die „Kranzbergrunde“ eine ideale Einsteigertour. Die ausgeschilderte Route führt rund um den Hohen Kranzberg (1.391 m üNN); sie ist 22 km lang bei einem Höhenunterschied von 460 m, die Fahrzeit beträgt ca. 1,5 Stunden. Startpunkt der Rundtour ist Mittenwald, vorbei an Lautersee und Ferchensee geht es nach Elmau und über Kranzbach und Quicken wieder zurück. Die einfache und gemütliche Sightseeingtour bietet wunderbare Ausblicke auf Wetterstein und Karwendel, sie ist auch mit einem Tourenrad möglich. Eine zweite Einsteigertour beginnt südlich des Wettersteins in Kirchplatzl im Leutaschtal; die ausgeschilderte Strecke führt zunächst nach Plaig und über die Wettersteinhütte zur Wangalm, den gleichen Weg geht es auch wieder zurück ins Tal. Die Tour überwindet auf 15 km Länge 500 Höhenmeter, Zeitbedarf ist ungefähr 1,5 Stunden; am bequemsten ist die Auffahrt auf der breiten Forststraße, die Fortgeschrittenen können auch den alten geschotterten Fußweg ausprobieren.

Eine anspruchsvolle, wahrhaft königliche Tour ist die Mountainbikeroute „Auf den Schachen“; sie weist einen Höhenunterschied von 1.000 m bei einer Streckenlänge von 32 km auf, die Fahrtdauer beträgt ca. 3 Stunden. Ausgangspunkt ist wie bei der Kranzbergrunde der Ort Mittenwald; weitere Stationen sind Lautersee, Ferchensee und Wettersteinalm, bevor es auf dem Königsweg steil bergauf geht zum Jagdschloss Schachen und dem Schachenhaus. Der Untergrund der mit Schotter, Wurzeln und Felsplatten durchsetzten Karrenwege erfordert viel Fahrgefühl (v.a. bei der Abfahrt), dafür entschädigt aber der Ausblick auf Alp- und Zugspitze und ein Besuch im botanischen Alpengarten am Schachen.

Ein Höhepunkt für Mountainbiker ist die sehr anstrengende und zugleich überaus lohnende Tagestour „Rund ums Wettersteingebirge“; die 94 km lange Strecke überwindet 2.104 Höhenmeter, der Zeitbedarf liegt bei rund 8 Stunden. Die Route ist nur für geübte und konditionsstarke Fahrer zu empfehlen, denn der Weg führt teilweise über Single-Trails, Felsplatten, steile Schotterpisten und Waldwege mit Wurzeln. Start- und Zielpunkt der Radrunde ist das Skistadion in Garmisch-Partenkirchen; von hier aus geht es zunächst über Grainau, den Eibsee und die Grenze zur Hochtörlehütte, die Abfahrt führt zur Talstation Zugspitzbahn und nach Ehrwald. Danach folgt wieder ein Aufstieg zur Ehrwalder Alm, bevor es lange bergab geht bis nach Leutasch und Mittenwald; die nächsten Stationen sind Ferchensee, Elmau, Hintergraseck und Partnachklamm, bevor wieder das Skistadion erreicht wird. Für diese Tour sollte man sehr früh aufstehen, aber wer sie dann bewältigt hat – der kennt das Wettersteingebirge!

Quelle: Redaktion

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