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30.03.2011

Stalagtiten und Stalagmiten in den Obir-Tropfsteinhöhlen bewundern

Die Region rund um den Klopeiner See ist ein beliebtes Urlaubsziel in Österreich. Besonders Wanderfreunde und Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten, doch es gibt auch einige interessante Ausflugsziele, die einen Besuch wert sind. Ein besonders schönes Beispiel und die vielleicht sogar schönste Sehenswürdigkeit Kärntens ist die Obir-Tropfsteinhöhe.

Die Formationen, welche man in dieser Höhle entdecken kann, sind immerhin geschätzte 200 Millionen Jahre alt. Auf einer Gesamtlänge von etwa 800 Metern ist hier ein regelrechter Erlebnispark entstanden, der Jung und Alt begeistert. Erwähnt wurden die Obir-Tropfsteinhöhlen bereits im Jahr 1903 - angeblich sollen zu dieser Zeit schon Führungen stattgefunden haben. Erst seit dem Jahr 2007 aber sind die Tropfsteinhöhlen so beliebt bei Urlaubern, denn in diesem Jahr wurden sie mit einer komplett neuen Licht-, Ton- und Videotechnik ausgestattet.

Wie beliebt diese Tropfsteinhöhle als Ausflugsziel ist, erkennt man vielleicht auch an den Besucherzahlen. Im August 2010 wurde hier der 1.000.000 Besucher gezählt. Besichtigen kann man die Obir-Tropfsteinhöhlen jedes Jahr in der Zeit von April bis Oktober. Dies ist nur im Rahmen einer geführten Tour möglich. Der Besucher wird während dieser Führung zu insgesamt neun verschiedenen Stationen geführt - eindrucksvoll begleitet wird dies alles dabei von aufwendigen Bild- und Toneffekten. Erste Station ist der etwa 240 Meter lange Wilhelmsstollen, in welchem man bereits einen Einblick in das frühere Leben der Bergarbeiter bekommt. Die zweite Station zeigt in einem beeindruckenden Kurzfilm viel über die Entstehung der Obir-Tropfsteinhöhlen. In der sogenannten Indischen Grotte gibt es die vielleicht schönsten Stalakmiten und Stalaktiten zu sehen - auch einige interessante Details über deren Entstehung kann man hier erfahren.

Die vierte Station der Höhlen wurde nach dem berühmten Komponisten Johann Sebastian Bach benannt: "Toccata und Fuge d-moll". Dieser Raum sieht aus wie eine Orgel - daher der außergewöhnliche Name. Die nächste Station wiederum ist die Lange Grotte - hier befindet sich das Wahrzeichen des gesamten Höhlensystems, der pagodenförmige Stalagmit. Die letzte Station, die Kleine Grotte, beeindruckt vor allem mit ihrem Sintersee, einem malerisch gelegenen unterirdischen See.

Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 20 Euro, Kinder bis zu einem Alter von 15 Jahren zahlen elf Euro. Senioren und Studenten können sich über attraktive Rabatte freuen.

Quelle: Redaktion

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