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05.08.2010

Das Neanderthal Museum: alles über die Entwicklung des Menschen

Wer würde nicht gerne mal auf Zeitreise in die Frühgeschichte der Menschheit gehen? Im Neanderthal-Museum bei Mettmann kann man die Lebenswelt von „Homo neanderthalensis“ erkunden.

Der Fundort im Neandertal

1956 entdeckten italienische Arbeiter in einer Höhle im Steinbruch bei Erkrath einige Skelettfragmente, denen man zunächst kaum Aufmerksamkeit schenkte. Dann fand man jenen Schädel, der später weltberühmt werden sollte. Sein Alter wurde auf etwa 40.000 Jahre datiert. Die Ausgrabungsstelle gab dem Frühmenschen seinen Namen, verlor jedoch im Zuge der Rechtschreibreform das "h".

Die Entwicklung des Neanderthalers

Die Neanderthaler lebten etwa 160.000 bis 30.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Damit gehören die Knochenfragmente aus dem Neanderthal keineswegs zu den ältesten Fundstücken. Viele Wissenschaftler nahmen an, dass der Neanderthaler bereits vor 500.000 Jahren aus dem Homo heidelbergensis hervorging. Der kam einst aus den Steppen Afrikas, verbreitete sich über Asien und den Nahen Osten bis nach Europa und entwickelte sich dort zum Neanderthaler. Diese These wird von modernen Forschungsergebnissen nicht bestätigt. Da die Knochenfunde keine scharfe Abgrenzung zwischen beiden Formen erlauben, glaubt man heute, dass es sich eher um verschiedene Varianten in der Nachfolge von "Homo erectus" handelt.

Die Lebenswelt des Neanderthalers

Gedrungener Körperbau und massiger Schädel trugen zur Ansicht bei, der Neanderthaler wäre eine Art grobschlächtiger "Affenmensch" gewesen und mit wenig Intelligenz ausgestattet. Dieses Vorurteil ist längst widerlegt. Neanderthaler waren bestens an ihre eiszeitliche Umwelt angepasst. Sie stellten präzise Werkzeuge her und verfügten als geschickte Jäger über eine hervorragende Waffentechnik. Natürlich konnten sie Feuer machen. Sie hatten eine differenzierte Sprache und trauerten um ihre Toten. Bestattungsplätze mit Grabbeigaben sind belegt. Warum sie letztendlich ausstarben ist nicht eindeutig geklärt. Vielleicht wurden sie vom "modernen" Homo sapiens auf dessen Vormarsch durch Europa in unwirtliche Regionen zurückgedrängt? Auch die wissenschaftliche Streitfrage, ob es zu Kontakten mit diesen Cro-Magnon-Menschen kam, ist ein spannendes Themenfeld für das Neanderthal-Museum in Mettmann.

Das Neanderthal-Museum

Der Neubau wurde 1996 an der Talstraße zwischen Erkrath und Mettmann errichtet. Das Neanderthal-Museum entwickelte sich zum Publikumsmagneten und rangiert unter den Top-Ten der europäischen Museen. Mehr als 170.000 Besucher wandeln jedes Jahr auf den Spuren der Neanderthaler. Deren Lebensweise wurde für die Ausstellung so realistisch wie möglich rekonstruiert. Die lebensgroßen Figuren sind den Originalfundstücken detailgetreu nachempfunden. Audiovisuelle Inszenierungen erwecken die eiszeitliche Welt der Neanderthaler zum Leben. Die Besichtigung der Fundstelle in der ehemaligen Feldhofer Grotte ist im Eintrittspreis enthalten.

Quelle: Redaktion

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