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04.05.2012

Wassersport und Erholung am Sulejowski- und Jeziorsko-See

Die Umgebung der polnischen Großstadt Lodz (rund 740.000 Einwohner) ist von Wäldern und kleinen Flüssen geprägt. In dieser recht ländlichen Region in der südlichen Mitte Polens liegen zwei große Stauseen, der Sulejowski-See und der Jeziorsko-See. Diese Seen sind bei Einheimischen als Naherholungsgebiete sehr beliebt und für Touristen ein Geheimtipp!

Der Sulejowski-See entstand im Jahr 1974 durch die Aufstauung des Flüsschens Pilica, rund 50 km südöstlich von Lodz. Der See ist ca. 15 km lang und erstreckt sich in nordöstlicher Richtung. Wenn die Staukapazität voll ausgenützt ist, bedeckt das Wasser des Sees eine Fläche von 2.450 ha. Das Wasser im See ist außerordentlich sauber - und das muss es auch sein, denn es dient als Trinkwasser für die Bewohner von Lodz! Zahlreiche Fische leben in dem See, was alle Anhänger des Angelsports freut! (Wer als Tourist Angelurlaub in Polen machen möchte, sollte aber daran denken, sich eine Angellizenz zu besorgen!)

Rund um den Sulejowski-See finden sich Sandstrände und idyllische Wälder. Wassersportler tummeln sich an warmen Sommertagen am und im See. Er ist bei Kanufahrern genauso beliebt wie bei Schwimmern, Seglern und Surfern. Sollte das Wetter einmal für den Wassersport nicht günstig sein, so können sportliche Touristen leicht Alternativen finden. Sie könnten z.B. in den Wäldern um den See wandern oder auch reiten. Im Herbst streifen auch Pilzsammler durch die Wälder! In der Ortschaft Sulejow, die nah beim See liegt, steht eine Zisterzienserabtei aus dem 13. Jahrhundert. Die altehrwürdigen Klostergebäude sind sehenswert.

Ca. 55 km westlich von Lodz wurde 1986 am Fluss Warthe (Warta) eine Staumauer gebaut. Die aufgestauten Wassermassen bilden den Jeziorsko-See, der bei einer Länge von 16 km - in nordsüdlicher Richtung - eine Fläche von 4.320 ha bedeckt. Gestresste Großstädter und andere erholungsbedürftige Menschen finden am Jeziorsko-See einsame Sandstrände und schöne Angelplätze. Mit etwas Glück fangen die Angler hier Hechte, Zander oder Barsche. Um den See verlaufen Wege, die für Reiter und Wanderer gleichermaßen attraktiv sind. In den kleinen Gemeinden am Seeufer (beispielsweise Brodnia am Ostufer, Warta am Südzipfel und Jeziorsko am Westufer) bieten kleine Hotels und Reiterhöfe Zimmer an.

Quelle: Redaktion

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