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15.05.2010

Den Naturpark Obere Donau mit dem Naturpark-Express genießen

Der Naturpark Obere Donau liegt im südlichen Baden-Württemberg und umfasst insgesamt eine Fläche von 1.350 km². Das Herzstück des Naturparks ist das tief eingeschnittene Durchbruchstal der Donau zwischen Tuttlingen und Sigmaringen mit hohen Kalksteinfelsen, auf denen Schlösser, Burgen und Ruinen den gewundenen Lauf der Donau begleiten, kulturelles Zentrum ist die Benediktiner-Erzabtei Kloster Beuron. Alle Sehenswürdigkeiten lassen sich vom Wasser aus, mit dem Rad oder zu Fuß erkunden, eine wertvolle Hilfe ist dabei der Naturpark-Express.

Am 5. Dezember 1980 wurde der Naturpark Obere Donau gegründet, die Betreuung und Verwaltung erfolgt seitdem durch den gleichnamigen Verein mit Sitz in Beuron („Haus der Natur“); im Jahr 2005 wurde die Naturparkfläche nochmals um ca. 500 km² nach Osten hin (Laucherttal) auf die heutige Größe erweitert. Die Geologie des Naturparks wird überwiegend bestimmt durch die harten Kalksteinformationen aus dem Weißen Jura (Malm), im südlichen Teil treten auch quartäre, eiszeitliche Moränenablagerungen auf. Die Verkarstungsfähigkeit der Kalke führt zur Bildung von Höhlen und Dolinen auf der Albhochfläche und bewirkt im Tal zwei besondere geologische Phänomene, die Donau-Versickerungen bei Immendingen und Fridingen; hier verschwindet nahezu das gesamte Donauwasser im Untergrund und tritt erst wieder ca. 15 km südlich in der Aachquelle zu Tage. Ebenso beeindruckend ist die Landschaftsvielfalt im Naturpark Obere Donau mit waldreichen Flusslandschaften an der Donau und ihren Seitentälern, den bis zu 150 m hoch aufragenden Kalkfelsen und der kargen Albhochfläche am Heuberg mit Wacholderheide, Steinriegeln, Holzwiesen und Heckenreihen; insgesamt sind rund 50 % der Naturparkfläche bewaldet.

Neben den Besonderheiten bei Flora und Fauna hat der Naturpark aber auch kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten; Hauptattraktion ist das Benediktinerkloster Beuron mit der Klosterkirche St. Martin, die Ursprünge dieser Abtei gehen bis zum Jahr 1077 zurück. Auf den Höhenzügen entlang der Donau reihen sich viele sehenswerte Bauwerke aneinander, z.B. das Hohenzollernschloss Sigmaringen, die Schlösser Bronnen, Werenwag, Gutenstein, Barbelstein und Scheer, die Burg Wildenstein oder die Burgruinen Kallenberg, Falkenstein und Gebrochen Gutenstein.

Das Wandern ist neben Radfahren, Klettern und Kanutouren die beliebteste Freizeitaktivität; es gibt hier insgesamt rund 3.500 km markierte Wanderwege wie den Donau-Bergland-Weg oder den Donau-Zollernalb-Weg, interessant für Radfahrer ist v.a. die 96 km lange Etappe des Donau-Radwanderweges. Kletterer und Kanufahrer müssen einige Einschränkungen in Kauf nehmen; im Sinne des Naturschutzes sind Kanutouren nur ab einem bestimmten Pegelstand erlaubt, und die Brutzeit von z.B. Wanderfalke oder Uhu kann zur Sperrung von Kletterrouten führen. Vom 1. Mai bis 31. Oktober betreibt der Naturparkverein den „Naturpark-Express“ auf der Bahnstrecke zwischen Immendingen und Sigmaringen; der Zug hält an vielen kleinen Stationen und hat einen gesonderten Waggon für ca. 100 Fahrräder dabei – somit wird eine Wander- oder Radtour auch zu einem umweltfreundlichen Naturerlebnis.

Quelle: Redaktion

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