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10.02.2011

Die schönsten Wanderwege im Weimarer Land

Der Landkreis Weimarer Land (Gesamtfläche ca. 800 km²) liegt im östlichen Thüringen an der Grenze zu Sachsen-Anhalt; in seiner Mitte befindet sich die kreisfreie Stadt Weimar, die er vollständig umschließt. Der nördliche, sehr waldarme und flache Teil des Landkreises gehört zum Thüringer Becken, der südliche Abschnitt wird von Ausläufern des Thüringer Waldes (Tannrodaer Waldland) geprägt und ist deutlich hügeliger und dichter bewaldet; hier liegt auch bei Blankenhain die höchste Erhebung, der Kötsch (497 m üNN). Das größte Fließgewässer ist die Ilm, die mit dem Landschaftsschutzgebiet „Ilmtal“ das Weimarer Land von Südwesten nach Nordosten durchzieht.

Der „Thüringenweg“ ist eine überregionale Wanderroute quer durch Thüringen von Altenberg bis Creuzburg; die Markierungen blauer Punkt und weißes „T“ auf grünem Grund führen auf zwei Etappen auch durch das Weimarer Land. Das erste Teilstück (16 km) beginnt in Magdala am Rathaus, von dort geht es ständig bergauf bis zum Kötsch mit dem Carolinenturm; über Buchfart im Ilmtal (Ilmbrücke, Dorfkirche) und den Paulinenturm erreicht man den Kurpark in Bad Berka. Der zweite Streckenabschnitt (20 km) führt vom Goethebrunnen (Bad Berka) über Schwarza, Hochdorf, Neckeroda (Baudenkmal) und den Luisenturm auf dem Hummelsberg zum Schloss von Großkochberg (ehemalige Wasserburg, Museum). Der „Thüringer Drei-Türme-Weg“ ist ein zertifizierter Qualitätswanderweg mit einer Streckenlänge von 26 km; dieser Rundweg durch eine abwechslungsreiche Landschaft verbindet den Carolinenturm (Kötsch) mit dem Bad Berkaer Paulinenturm und dem Hainturm bei Weimar. Die Markierung – drei stilisierte Türme auf weißem Grund – weist bereits auf die herrlichen Ausblicke hin, die man auf dieser Tagestour erleben kann.

Der 28 km lange „Goethewanderweg“ folgt den Spuren des jungen Dichters zwischen Weimar und Schloss Großkochberg; die Markierung weißes „G“ auf grünem Grund leitet den Wanderer durch lichte Wälder und kleine Dörfer vorbei an Sehenswürdigkeiten zu schönen Rundblicken. Die Tour beginnt am Weimarer Wielandplatz und führt zunächst über Vollersroda nach Buchfart mit der historischen Ilmbrücke (1818), der Dorfkirche (15. Jahrhundert) und der Felsenburg (12. Jahrhundert). Weiter geht es auf Waldwegen über die Tafelbuche (455 m üNN), Saalborn und Schwarza nach Hochdorf, wo die preußische Armee vor der Doppelschlacht 1806 lagerte. Die nächsten Stationen sind das „Färbedorf Neckeroda“ und der Luisenturm, bevor man das Schloss Großkochberg mit seinem 6 ha großen Park erreicht.

Ein ganzes Netz von Wanderwegen ist einem bedeutenden historischen Ereignis gewidmet, der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt im Jahr 1806. Die „Napoleon-Wanderwege“ führen vorbei an Gedenksteinen und Denkmalen, sie verbinden die Gedenkstätten in Jena-Cospeda, Hassenhausen, Kapellendorf und Auerstedt. Die Wanderer können auf vielen verschiedenen Routen den Spuren von Napoleon oder anderer Heerführer folgen und ihren Überblick auf die Schlachtfelder nachvollziehen; rund um Auerstedt sind dies u.a. der „Herzog-von-Braunschweig-Weg“, der „Marschall-Davout-Weg“ und der „König-Friedrich-Wilhelm III.-Weg“, die Gehzeit beträgt auf diesen Rundwegen zwischen 2,5 und 3,5 Stunden.

Auch rund um die Kreisstadt Apolda gibt es lohnende Wanderungen, die sich gut mit einer Stadtbesichtigung verbinden lassen. Der „Ringwanderweg“ (Markierung weiß-grün-weiß und weißes „R“ auf blauem Grund) führt auf 30 km Länge durch kleine Orte und reizvolle Landschaften wie das Ilmtal und die Utenbacher Schweiz; Schautafeln entlang der Strecke informieren den Wanderer über die Geschichte der Gegend, Wegvarianten wie z.B. zum Kloster Heusdorf sind weiß-gelb-weiß gekennzeichnet. Die „Ringpromenade“ ist deutlich kürzer (10 km), sie verläuft v.a. durch botanisch interessante Gebiete (Schötener Teiche, Feuchtbiotop, Apfelbachgrund) und ist durch den schattigen Verlauf an warmen Tagen sehr zu empfehlen. Ein schöner Tagesabschluss ist der 2 km lange „Maria-Pawlowna-Panoramawanderweg“ (Markierung weißes „M“ auf rotem Grund) östlich von Weimar. Er führt durch die parkähnliche Auenlandschaft der Ilm von Schloss Tiefurt zum Renaissanceschloss Kromsdorf; unterwegs gibt es auch etwas zum Lesen – 10 Tafeln mit Goethe-Zitaten.

Quelle: Redaktion

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